Parkett in Küche und Bad?

18.04. 2019

Parkett ist weit verbreitet und überaus beliebt. Kaum eine Wohnung kommt heutzutage ohne den hölzernen Bodenbelag aus. Verständlich, denn Parkett ist warm, wohnlich und passt eigentlich in jeden Haushalt. Da nimmt man gerne in Kauf, dass das Material generell etwas empfindlich ist. Problematisch wird dies allerdings dann, wenn man Parkett im Bad oder Parkett in der Küche verlegen will. In diesen Bereichen ist kaum zu vermeiden, dass mal etwas daneben geht oder Wasser auf den Boden tropft.

Grundsätzlich sollte man Parkett nicht nass werden lassen, da das unschöne Flecken gibt und auf Dauer sogar den Boden ruiniert.

Die Alternative für Bad und Küche sind Fliesen. Wer trotzdem nicht auf den Holz-Look verzichten möchte, ist mit Fliesen in Holzoptik gut beraten. Diese stehen echtem Parkett optisch in nichts nach und sind unempfindlich gegenüber Wasser, Flecken und Kratzern. Kombiniert man Fliesen in Holzoptik mit einer Bodenheizung, ist auch für die angenehme Wärme gesorgt. Besonders im Winter ist dies ein großer Vorzug von Fliesen.
Wer allerdings unbedingt Parkett verlegen möchte, muss sich etwas einfallen lassen, denn auch wenn man die Nutzung von Fliesen minimieren kann, ganz ohne kommt man in der Regel nicht aus. Hier muss man sich die Frage stellen:

Wie kann man Parkett und Fliesen kombinieren?

1. Gerade Fugen.

Die wohl einfachste Variante einen Übergang zwischen Parkett und Fliesen herzustellen ist die Abtrennung durch eine gerade Fuge. Die harte, klare Kante erzeugt einen starken Kontrast zwischen den Fliesen und dem Parkett. Wir empfehlen hier ein dunkleres Holz und weiße oder helle Fliesen mit Mustern. Beim einbauen einer solchen Kante muss man allerdings darauf achten, dass Fliesen und Parkett häufig eine unterschiedliche Stärke haben und daher nicht ganz eben ineinander übergehen. Diesen Höhenunterschied kann man z.B. mit einer Leiste aus Holz oder Messing ausgleichen.

2. Kreative Lösungen.

Wem eine gerade Fuge zu langweilig ist, der kann durchaus auch auf kreativere Lösungen zurückgreifen. Ein gutes Beispiel sind sechseckige Dekorfliesen, die fließend in einen Parkettboden übergehen.
Dies ist logischerweise mit einem höheren Aufwand verbunden, da das Parkett entsprechend zugeschnitten werden muss, doch optisch lohnt sich der Aufwand meistens. Ein homogener Übergang zwischen den Böden lässt den Raum weitläufig und geräumig wirken.
Noch extravaganter wird es, wenn man den Übergang zwischen Parkett und Fliese wirklich fließend gestaltet, indem man einzelne Dielen zwischen die Fliesen bzw. einzelne Fliesen zwischen den Dielen verlegt.
Auch diese Art der Verlegung lässt den Raum weit und groß erscheinen – aber auch hier ist der Aufwand im Vergleich zu einer geraden Fuge sehr hoch. Des weiteren darf man nicht vergessen, dass Holz ein Material ist, dass sich ausdehnen kann – dies muss beim Verlegen beachtet werden!

Fazit.

Fliesen in Kombination mit Parkett können ein großes Badezimmer oder eine Wohnküche optisch stark aufwerten. In kleineren Räumen kann es allerdings schnell sehr unruhig wirken – hier empfiehlt es sich, lieber bei einem Bodenbelag zu bleiben. Falls du noch die nötige Inspiration oder Beratung für dein Bad, die Küche oder ein anderes Zimmer suchst, kannst du uns gerne in einem unserer 3 Fliesen-Showrooms in München, Bruckmühl oder Traunstein besuchen, wir helfen dir gerne.